Sind Sie bereit für den digitalen Wandel im Baumanagement? Diese 10 Fragen helfen Ihnen bei der Antwort

Die ganze Branche spricht von der Digitalisierung und Begriffe wie “IoT” oder “Künstliche Intelligenz” werden so häufig gebraucht wie noch nie. Und tatsächlich, die Digitalisierung hat zu einem regelrechten Wachstumsschub in der Baubranche beigetragen, von der Betriebe, Gewerke aber auch Auftraggeber profitieren. 

Dennoch ist es gerade für mittelständische oder größere Unternehmen nicht leicht, den Betrieb einfach so zu digitalisieren. Zahlreiche Prozesse müssen umstrukturiert werden, ohne Chaos mit hineinzubringen. Mitarbeiter müssen auf neue Arbeitsmittel und Arbeitsweisen sensibilisiert und geschult werden. Sowohl die passende Infrastruktur als auch die nötigen finanziellen Mittel müssen aufgebracht und weise eingesetzt werden, um eine Digitalisierungsstrategie erfolgreich umzusetzen. Folgende Fragen und Antworten können Ihnen dabei helfen, Ihre persönliche Lage einzuschätzen und abzuwägen, ob Sie für die Digitalisierung vorbereitet sind – oder wo es noch Nachholbedarf gibt. Diese Fragen und Antworten sollen Ihnen weder eine Entscheidung erzwingen, noch sollten sie als das Maß aller Dinge angesehen werden.

Ist mein Unternehmen bereit für eine Digitalisierungsstrategie?

  • Gibt es bereits digitalisierte Prozesse in Ihrem Unternehmen? Wenn ja, sind diese Prozesse ausreichend digitalisiert?
    Dass Computer und Smartphones mittlerweile die helfende Hand im Büro sind streitet niemand mehr ab. Allerdings setzen viele Unternehmen auf semi-digitalisierte Prozesse. Beim Mängelmanagement oder bei der Aufgabenerfassung beispielsweise kommen oftmals immer noch begrenzt einsetzbare Lösungen zum Einsatz, wie z.B. Excel oder Outlook. Obwohl sich viele Bereiche darüber abdecken lassen, bieten sie nicht den notwendigen, branchenspezifischen Funktionsumfang.
     
  • Welche Abläufe müssen zwingend für das Kerngeschäft funktionieren, wenn eine Umstellung auf digitale Lösungen erfolgt?
    Prozesse und Bereiche, die auch während der Umstellung auf digitale Systeme ohne Stillstand laufen müssen, um den Umsatz nicht zu gefährden, müssen definiert werden. Darüber hinaus benötigen Sie einen strategischen Plan, bei dem Sie trotz größerer Umstellungen den laufenden Betrieb sicherstellen.
     
  • Was sind die wichtigsten Kennzahlen?
    Veränderungen oder Neuanschaffungen müssen durch aussagekräftige Zahlen gestützt werden. Haben Sie Ihre aktuellen KPIs im Blick, können Sie besser entscheiden, ob, wo und wie digitale Lösungen wirklich zielführend eingesetzt werden können.
     
  • Welche Ziele sollen durch Digitalisierungsmaßnahmen erreicht werden?
    Die Ziele der Digitalisierung definieren sich in jedem Unternehmen anders. Mögliche Ziele könnten entweder die Steigerung der Effizienz, das Einsparen von Kosten, das Erfüllen und Optimieren von Dokumentationspflichten, die präzisere Einhaltung gesetzlicher Vorgaben oder eine bessere Kunden- und/oder Mitarbeiterbindung sein. Definieren Sie Ihr Unternehmensziel und bauen Sie auf diesem auf.
     
  • Wer wird von den geplanten Digitalisierungsmaßnahmen betroffen sein?
    Mitarbeiter*innen bei der Planung und Umsetzung der Digitalisierungsstrategie mit einzubeziehen entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Immerhin sind Ihre Mitarbeiter*innen diejenigen, die tagtäglich mit den neuen Systemen arbeiten müssen. Aber auch Gewerke oder Subunternehmer sind von Ihren Entscheidungen betroffen. Natürlich können Sie es niemandem gleich recht machen, aber Sie können Lösungen finden, mit der alle zurechtkommen können. Das stärkt nicht nur den internen Teamgeist, sondern auch das Image nach außen.
     
  • Wo und wie werden Kunden- und Mitarbeiterdaten in Verbindung der DSGVO gesetzeskonform gespeichert?
    Die DSGVO sieht strenge Regeln zum Schutz der Daten vor. Deshalb benötigt es auch hier ein ausgereiftes Datenschutzkonzept, die auch die Auswahl der Software beeinflusst.
     
  • Wie lässt sich der Erfolg der Digitalisierungsstrategie im Unternehmen messen?
    Die Etablierung von Digitalisierungsstrategien kostet viel Zeit und Geld. Um hinterher nicht einfach gemäß dem Bauchgefühl zu entscheiden, ob die Strategie erfolgreich war oder nicht, brauchen Sie Kernbereiche und Daten, die nach der Umsetzung ein klares Bild darüber liefern, ob die Strategie gut oder mangelhaft umgesetzt wurde.
     
  • Welche Kosten und Aufwände stecken in der Anschaffung, dem Betrieb und der Wartung digitaler Mittel?
    Software-Lizenzen, Server, Hardware zur Benutzung außerhalb der Büroräume, Workshops und die laufende Betreuung der Systeme nehmen Zeit und finanzielle Mittel in Anspruch. Auf Basis dieser einzelnen Bereiche lassen sich die Kosten im Vorfeld genauer einschätzen – umso wichtiger, je begrenzter die finanziellen Mittel sind.
     
  • Wie definiert sich der Return on Investment (ROI) und wie schnell ist dieser absehbar?
    Dass Sie mit digitalen Mitteln viel Zeit bei Bauprojekten sparen steht außer Zweifel. Aber wann und wie wird es für Sie profitabel? Diskutieren Sie diese Themen mit Experten und Beratern, sodass Sie in die richtigen Bereiche und in die richtigen Systeme investieren, um später durch Optimierungen den Gewinn zu steigern.
     
  • Stehen Sie als Unternehmen hinter Veränderungen und kommunizieren diese?
    Die Einführung von digitalen Tools und die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien muss nicht nur nach außen hin gepredigt werden, um in der Branche gut dazustehen. Die Veränderung und Modernisierung muss vom gesamten Unternehmen auch gelebt werden – mit allen Hürden und Erfolgen.

Die Mühe lohnt sich – heute digitalisieren, morgen profitieren

Aller Anfang ist schwer und mit der zunehmenden Komplexität der Technologien und der Gesetzeslage benötigt es viel Zeit und Geduld, um Veränderungen im Unternehmen in Richtung Digitalisierung durchzusetzen. Hinterfragen Sie offen und ehrlich all Ihre bisherigen Prozesse und halten Sie Ausschau nach Optimierungspotentialen. Wenn Sie die Potentiale gefunden haben und eine eigene Strategie ausgearbeitet haben heißt es nur noch: Machen.

KENEXOS® bietet für das Bau-, Immobilien- und Anlagenmanagement eine zentrale, individuell skalierbare Applikationsplattform in der Cloud, mit der zahlreiche Kernprozesse digitalisiert und automatisiert werden können. Die KENEXOS® Bausoftware ermöglicht eine einfache Anbindung an Maschinen und Anlagen, digitalisiert die technische Dokumentation, bildet eine zentrale Kommunikationsschnittstelle zwischen Mitarbeitern, Teamleitern, Nachunternehmern sowie Gewerken und sorgt für eine rechts- und datenschutzkonforme Weitergabe von Auswertungen und Tagesberichten für Auftraggeber oder Vorgesetzte.


Über KENEXOS®

Mit der Kreutzpointner Business Software GmbH (kurz KBS) setzt Kreutzpointner einen bedeutenden Meilenstein in der technischen Entwicklung der gesamten Unternehmensgruppe. Die Kreutzpointner Business Software GmbH konzentriert sich mit eigenständigem Geschäftsmodell auf die speziellen Anforderungen und digitalen Bedürfnisse von Industriekunden. Der operative Start ist im Oktober 2020 erfolgt.

Die KBS bietet mit KENEXOS® Unternehmenskunden eine individuell erweiterbare Applikationsplattform mit eigenen Softwareprodukten und ist fokussiert auf die Umsetzung von industriellen Anwendungen. KENEXOS® bietet eine moderne Web-Technologie für den Zugriff über verschiedenste Endgeräte und ermöglicht eine Integration mit vorhandenen Systemen via API-Schnittstelle. Zu den Standardmodulen gehören beispielsweise eine Baustellendokumentation, Aufgaben- und Ticketerfassung, Anlagenverwaltung und -wartung und viele mehr. Die Applikationsplattform steht sowohl für eine Inhouse-Installation  (On-Premise) oder als Cloud-Lösung (SaaS) zur Verfügung.

Die Ideen und die technische Basis für die Kreutzpointner Business Software GmbH wurden im Rahmen des unternehmensweiten „Research & Development“-Prozesses in den letzten Jahren erfolgreich entwickelt. Ergänzend zum Geschäftsbereich IT-Systeme rundet die neue Digitaleinheit das große Portfolio von Kreutzpointner ideal ab.

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