{"id":1265,"date":"2022-10-17T11:59:00","date_gmt":"2022-10-17T11:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kenexos.com\/?p=1265"},"modified":"2026-04-22T06:14:10","modified_gmt":"2026-04-22T06:14:10","slug":"so-produzieren-sie-schon-heute-nachhaltiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kenexos.com\/de\/blog\/anlagenmanagement\/so-produzieren-sie-schon-heute-nachhaltiger\/","title":{"rendered":"So produzieren Sie schon heute nachhaltiger!"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"1265\" class=\"elementor elementor-1265\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-9f0d7fa e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"9f0d7fa\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4e58d923 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4e58d923\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n<p>Noch nie war es dringender, das eigene Energiemanagement zu \u00fcberdenken und radikal zu optimieren \u2013 sowohl im privaten als auch speziell im betrieblichen Sektor. In diesem Beitrag gehen wir darauf ein, wie Industrieunternehmen ihre eigene Klimastrategie aufbauen k\u00f6nnen, warum das gerade jetzt wichtiger denn je ist und wie Energie konkret eingespart werden kann.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1266\" src=\"https:\/\/kenexos.com\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/nachhaltiger-produzieren.jpg\" alt=\"\" \/><\/figure>\n\n<p>Gem\u00e4\u00df dem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bmu.de\/themen\/klimaschutz-anpassung\/klimaschutz\/bundes-klimaschutzgesetz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klimaschutzplan 2050<\/a>\u00a0des Bundesministeriums f\u00fcr Umwelt war der Industriesektor im Jahr 2014 mit 181 Millionen Tonnen CO2 der zweitgr\u00f6\u00dfte Treibhausgasemittent in Deutschland und hat somit einen Anteil von rund 20 Prozent der bundesweiten Treibhausgasemissionen. Gem\u00e4\u00df dem Zwischenziel f\u00fcr 2030 m\u00fcssen die Treibhausgasemissionen der Industrie auf 140 bis 143 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 gemindert werden. Wo immer Retrofit Ma\u00dfnahmen an Produktionsanlagen vorgenommen werden oder solche Anlagen neu in Betrieb genommen werden, m\u00fcssen diese sich an der jeweils bestverf\u00fcgbaren Technik (BVT) hinsichtlich der spezifischen Klimawirkung der Produktion zum Einsatz orientieren.<\/p>\n\n<p>Es gibt also im Industriesektor noch einiges zu tun. Die M\u00f6glichkeiten des optimierten Energiemanagements durch digitalisierte Unternehmensprozesse waren noch nie so vielf\u00e4ltig und effektiv wie jetzt. Aber wo und wie soll man damit anfangen?<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Alles beginnt mit einer Strategie<\/h2>\n\n<p>Unternehmen werden l\u00e4ngst nicht mehr alleine gelassen, wenn sie sich beim Thema Energiemanagement neu positionieren wollen. Mit dem Klimaschutzgesetz haben Bundesregierung und Bundestag das wohl umfassendste Klimaschutzpaket \u00fcberhaupt beschlossen, inklusive verbindlicher Ziele und Vorgabe sowie attraktive Anreize wie F\u00f6rder- und Investitionsprogramme. Ein Sofortprogramm mit zus\u00e4tzlichen F\u00f6rderungen von bis zu acht Milliarden Euro ist sowohl Chance als auch Anreiz f\u00fcr Unternehmen, aktiv auf die Klimaziele hinzuarbeiten.<\/p>\n\n<p>Von einfach umsetzbaren Konzepten bis hin zur kompletten klimaneutralen Wertsch\u00f6pfungskette im Betrieb \u2013 es gibt viele verschiedene Strategien in allen m\u00f6glichen Auspr\u00e4gungen, damit Unternehmen nachhaltiger produzieren k\u00f6nnen. Wie im vorigen Beitrag erw\u00e4hnt, bewirken bereits einfache und smarte Ma\u00dfnahmen zur Emissionssenkung gro\u00dfe Energie- und Kosteneinsparungen, und das bei \u00fcberschaubarem Aufwand. Denn eines ist nat\u00fcrlich klar: Auch wenn das Erreichen von Klimazielen eine wichtige Stellung im Unternehmen haben sollte, darf die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsf\u00e4higkeit nicht darunter leiden.<\/p>\n\n<p>Aus diesem Grund braucht es eine individuelle Strategie, die zur kommenden Jahresplanung dazugeh\u00f6ren sollte \u2013 sowohl bei den Prozessen als auch in der gesamten Unternehmenskultur. Zum Beispiel k\u00f6nnen bereits im Bereich Licht, Strom und W\u00e4rme drastische Ver\u00e4nderungen erzielt werden. Unn\u00f6tige Stromkosten h\u00e4ufen sich in vielen F\u00e4llen in veralteten L\u00fcftungs- USV- und Beleuchtungsanlagen. Auch unn\u00f6tige Stillstandzeiten bei Maschinen und Anlagen sorgen f\u00fcr immense wirtschaftliche und ressourcenhungrige Ma\u00dfnahmen. Digitale Kontroll- und Wartungsmechanismen sowie geeignete Retrofittings f\u00fcr \u00e4ltere Anlagen k\u00f6nnen ebenfalls einen massiven Beitrag zu nachhaltigeren Produktionen leisten.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nachhaltigkeit in Unternehmen \u2013 warum wichtig?<\/h2>\n\n<p>Steigende Material- und Rohstoffkosten und starke Produktionsr\u00fcckg\u00e4nge treffen die Industrie momentan mit voller Wucht. In s\u00e4mtlichen Teilen der Erde treten sp\u00fcrbare Auswirkungen des Klimawandels in den Vordergrund, die das Leben der gesamten Menschheit zunehmend bedrohen. Das sollte bereits Grund genug sein, sich als Unternehmen klar zu positionieren und sich neu zu orientieren.\u00a0<\/p>\n\n<p><br \/>\u201eSechs Prozent (55 Milliarden Euro) der deutschen Importe und vier Prozent (knapp 50 Milliarden Euro) der Exporte verteilen sich auf zw\u00f6lf L\u00e4nder oder Regionen, die als besonders vulnerabel gegen\u00fcber dem Klimawandel gelten\u201c, hei\u00dft es in einem Artikel des Umweltbundesamts mit dem Titel \u201eViele Unternehmen untersch\u00e4tzen Risiken des Klimawandels\u201c. \u201eDiese internationalen Auswirkungen des globalen Klimawandels k\u00f6nnen speziell f\u00fcr stark mit der Weltwirtschaft verflochtene L\u00e4nder, wie Deutschland, von Relevanz sein (Quelle: Umweltbundesamt, Abschlussbericht 15\/2020,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/publikationen\/folgen-des-globalen-klimawandels-fuer-deutschland-0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folgen des globalen Klimawandels f\u00fcr Deutschland<\/a>).\u201c<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie kann gezielt Energie gespart werden?<\/h2>\n\n<p>Viele Unternehmen m\u00f6chten zwar gerne \u00c4nderungen vornehmen, haben aber ihre aktuellen Verbrauchswerte nicht im Blick oder wissen nicht, welche Hotspots im Betrieb am meisten Ressourcen verbrauchen. Um effektive \u00c4nderungen vornehmen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen aktuelle Werte und vor allem die Emissionstreiber klar bekannt sein. Sind die Werte einmal bekannt, kann der Energieverbrauch durch gezielte Ma\u00dfnahmen Schritt f\u00fcr Schritt gesenkt werden. Eine M\u00f6glichkeit zur Schwachstellenerkennung bietet ein Energieaudit gem. DIN EN 16247-1.<\/p>\n\n<p>Die Einsparung von Energie kann auch \u00fcber die Anschaffung neuer Anlagen oder durch den Austausch einzelner Ger\u00e4tebestandteile erfolgen, und das teilweise sogar bei laufendem Betrieb. Passende, bezahlbare und realistisch umsetzbare Ma\u00dfnahmen finden sich f\u00fcr jedes Unternehmen, zum Beispiel die Umr\u00fcstung auf nachhaltigere Beleuchtungssysteme, den Austausch alter Zu- und Ablustventilatoren oder die Erh\u00f6hung der Betriebsdauer von USV-Anlagen. Nur um die Vorstellung hier etwas greifbarer zu machen: Veraltete Beleuchtung kann bis zu 70% mehr Energie als n\u00f6tig verbrauchen. Alte L\u00fcftungsanlagen verursachen dar\u00fcber hinaus ca. 50% s\u00e4mtlicher Energiekosten und gealterte USV-Anlagen erh\u00f6hen die Verlustleistung um bis zu 15%!<\/p>\n\n<p>Um also schon heute nachhaltiger zu produzieren, gen\u00fcgt schon ein einfacher Ansatz in drei Schritten: Energieverbrauch analysieren, steuern und optimieren. Energieverschwender m\u00fcssen identifiziert und ggf. aufger\u00fcstet werden. Hierf\u00fcr k\u00f6nnen Betriebe staatliche Hilfen durchaus in Anspruch nehmen, und zwar bis in den sechsstelligen Bereich! Aber nicht immer ben\u00f6tigt es eine Aufr\u00fcstung von Anlagen und Maschinen. Manchmal gen\u00fcgt es, Produktions- und Maschinendaten maschinell auszulesen, um unn\u00f6tige oder langwierige Prozesse zu erkennen und zu vereinfachen. Hierzu dienen vor allem zentralisierte Plattformen, die sich mittels Schnittstellen mit s\u00e4mtlichen Ger\u00e4ten, Anlagen und Maschinen vernetzen lassen.<\/p>\n\n<p>KENEXOS\u00ae macht mit seinen Visualisierungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr das Energie Monitoring den einfachen Einstieg m\u00f6glich und gibt Ihnen alle Werkzeuge an die Hand, die Sie f\u00fcr die Prozessoptimierung im Bereich Bau und Geb\u00e4udetechnik, Industrie und im \u00f6ffentlichen Sektor ben\u00f6tigen. Testen Sie jetzt 14 Tage lang kostenlos die zentralisierte, ger\u00e4teunabh\u00e4ngige Software-L\u00f6sung f\u00fcr die Dokumentation, Auftragserfassung und -vergabe, Prozessplanung und -optimierung sowie die komplette Kommunikation im Team. 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KENEXOS\u00ae bietet eine moderne Web-Technologie f\u00fcr den Zugriff \u00fcber verschiedenste Endger\u00e4te und erm\u00f6glicht eine Integration mit vorhandenen Systemen via API-Schnittstelle. Zu den Standardmodulen geh\u00f6ren beispielsweise eine Baustellendokumentation, Aufgaben- und Ticketerfassung, Anlagenverwaltung und -wartung und viele mehr. Die Applikationsplattform steht sowohl f\u00fcr eine Inhouse-Installation\u00a0 (On-Premise) oder als Cloud-L\u00f6sung (SaaS) zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n<p>Die Ideen und die technische Basis f\u00fcr die Kreutzpointner Business Software GmbH wurden im Rahmen des unternehmensweiten \u201eResearch &amp; Development\u201c-Prozesses in den letzten Jahren erfolgreich entwickelt. Erg\u00e4nzend zum Gesch\u00e4ftsbereich IT-Systeme rundet die neue Digitaleinheit das gro\u00dfe Portfolio von Kreutzpointner ideal ab.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch nie war es dringender, das eigene Energiemanagement zu \u00fcberdenken und radikal zu optimieren \u2013 sowohl im privaten als auch speziell im betrieblichen Sektor. In diesem Beitrag gehen wir darauf ein, wie Industrieunternehmen ihre eigene Klimastrategie aufbauen k\u00f6nnen, warum das gerade jetzt wichtiger denn je ist und wie Energie konkret eingespart werden kann. 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