Energiemanagement in der Urlaubszeit – so machen Sie es richtig!

Während der Urlaubszeit oder den Betriebsferien sollten im Sinne des nachhaltigen Energiemanagements auch bestimmte Anlagen abgeschaltet werden, um sowohl Energie als auch Betriebskosten zu sparen.

Natürlich können im Falle eines Urlaubs oder Betriebsferien die eigenen Anlagen und Maschinen nicht einfach per Knopfdruck abgeschaltet werden. Tatsächlich ist ein vollständiges Abschalten der Maschinen im Sinne der Energieeffizienz nicht wirklich förderlich. Lange und energieintensive Anlaufzeiten müssen unbedingt berücksichtigt werden. Aus diesem Grund lohnt es sich vorher zu prüfen, bei welchen Anlagen es sich lohnt, sie komplett während einer Urlaubsphase abzuschalten, welche Anlagen auf ein Minimum an Leistung zurückgefahren werden können und welche zwingend regulär weiterlaufen müssen.

Welche Anlagen lohnt es sich abzuschalten?

Es gibt bestimmte Anlagen und Komponenten, für die es sich wirklich lohnt ein Abschaltungskonzept vorliegen zu haben. Beispielsweise können Kompressoren sowohl ganz ausgeschalten werden oder aber man senkt zumindest das Druckniveau auf ein sparsames Maß.

 

Auch Maschinen mit kurzen Anlaufzeiten sollten mit in die Betriebsferien geschickt werden, bevor sie während der Ruhephase unnötig Energie verbrauchen. Dass auch Klimaanlagen und Heizungen in der Regel abgeschaltet werden können, ist vielerorts bekannt. Lüftungen können Sie ebenfalls bedenkenlos auf ein geringes Verbrauchsniveau herunterfahren. Besonders die Beleuchtung sollte im Normalfall ausgeschaltet werden.

 

Gut zu wissen: Zahlreiche moderne Anlageregelungen bieten die Möglichkeit einer Ferien- oder Urlaubseinstellung, bei der die gesamten Settings auf den geringeren Energieverbrauch angepasst und optimiert werden.

Warum lohnt es sich, Maschinen herunterzufahren?

Kurz gesagt: Um Energie zu sparen. Aber an dieser offensichtlichen Tatsache hängen noch weitere Faktoren. Fährt man alle nicht benötigten Maschinen und Anlagen auf ein niedriges Niveau herunter oder schaltet sie ggf. ganz ab, kann der Grundlastverbrauch effektiv niedrig gehalten werden. Die Grundlast definiert dabei den durchgängigen Verbrauch, also 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Deshalb ist die Grundlast der Bereich mit dem höchsten Anteil an Energiekosten. Hierzu ein kleines Rechenbeispiel: Reduziert man die elektrische Grundlast für nur 14 Tage um ca. 50 kW, können ganze 16800 kWh Strom, 3000€ an Stromkosten (bei einem Richtwert von 18 ct/kWh) und 7 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden!

Cleveres Energiemanagement spart ganzjährig Kosten

Nicht nur in der Urlaubszeit lohnt sich das Beobachten der eigenen Grundlast. Auch an regulären Wochenenden oder an typischen Randzeiten besteht häufig ein lohnendes Einsparpotenzial, indem Maschinen und Anlagen zurückgefahren oder ganz abgeschaltet werden. Hierbei lassen sich enorme Einsparungen in Bezug auf Energie und Kosten erzielen, und das alles ganz ohne hohe Investitionen. Prüfen Sie also jetzt Ihre Anlagen und Prozesse, welche das beste Einsparpotenzial bieten. 

 

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Über KENEXOS®

Mit der Kreutzpointner Business Software GmbH (kurz KBS) setzt Kreutzpointner einen bedeutenden Meilenstein in der technischen Entwicklung der gesamten Unternehmensgruppe. Die Kreutzpointner Business Software GmbH konzentriert sich mit eigenständigem Geschäftsmodell auf die speziellen Anforderungen und digitalen Bedürfnisse von Industriekunden. Der operative Start ist im Oktober 2020 erfolgt.

 

Die KBS bietet mit KENEXOS® Unternehmenskunden eine individuell erweiterbare Applikationsplattform mit eigenen Softwareprodukten und ist fokussiert auf die Umsetzung von industriellen Anwendungen. KENEXOS® bietet eine moderne Web-Technologie für den Zugriff über verschiedenste Endgeräte und ermöglicht eine Integration mit vorhandenen Systemen via API-Schnittstelle. Zu den Standardmodulen gehören beispielsweise eine Baustellendokumentation, Aufgaben- und Ticketerfassung, Anlagenverwaltung und -wartung und viele mehr. Die Applikationsplattform steht sowohl für eine Inhouse-Installation  (On-Premise) oder als Cloud-Lösung (SaaS) zur Verfügung.

 

Die Ideen und die technische Basis für die Kreutzpointner Business Software GmbH wurden im Rahmen des unternehmensweiten „Research & Development“-Prozesses in den letzten Jahren erfolgreich entwickelt. Ergänzend zum Geschäftsbereich IT-Systeme rundet die neue Digitaleinheit das große Portfolio von Kreutzpointner ideal ab.