IoT am Bau – Über die Vorteile, Hürden und die Notwendigkeit

Internet of Things im Bauwesen bedeutet, mit dem Internet verbundene Sensoren zu nutzen, die gezielt auf Baustellen platziert oder von Arbeitern mobil verwendet werden. IoT-Geräte für Bauprojekte erfassen sämtliche Daten über Aktivitäten und Leistungen auf der Baustelle und senden sie an eine zentrale Plattform. Innerhalb dieser Plattform lassen sich die gesammelten Daten umfangreich auswerten und analysieren. Auf Basis dieser erhobenen Daten können präzise Entscheidungen getroffen werden, die über den wirtschaftlichen Erfolg bestimmen. Je mehr IoT am Bau effizient genutzt wird und je mehr Daten erfasst werden, umso genauer und sicherer sind die nachfolgenden strategischen Entscheidungen, umso höher ist die Chance auf Erfolg.

 

Während in den vergangenen Jahren Computer und Mobiltelefone die einzigen Geräte waren, die das Internet nutzten, kommunizieren heute sogar alltägliche Haushaltsgeräte damit: Kühlschränke, Beleuchtungsanlagen, Waschmaschinen, Uhren, Brillen und viele mehr. Eine Vielzahl an Sensoren kann mittlerweile relativ einfach und kostengünstig mit einem Chip versehen werden, um eine Kommunikation zum Internet zu ermöglichen – daher auch der Begriff “Internet of Things”.

IoT am Bau als Wunderwerk der Kommunikation zwischen Mensch und Maschinen

Die Baustelle von heute hat sich enorm weiterentwickelt über die letzten Jahre. Mittlerweile kann von einer digitalen Baustelle gesprochen werden. IoT am Bau bewirkt wahre Wunder, denn in erster Linie spart es enorm viel Zeit ein. Automatisierte und zentralisierte Abläufe, die nicht mühevoll per Hand erstellt oder nachbearbeitet werden müssen, beschleunigen Prozesse an allen Ecken und Enden des Bauprojekts und entlasten sowohl Planer, Projektleiter, Arbeiter als auch Subunternehmer und Gewerke.

 

IoT-Geräte und -Maschinen erkennen Gefahren in Form von Daten, die vom menschlichen Standpunkt aus entweder gar nicht oder nur mit hohen Aufwänden entdecken werden. Feuchtigkeitsmessungen, Temperaturentwicklungen, unregelmäßige Veränderungen in der geografischen Lage und viele weitere Faktoren können mitunter Leben retten, wenn sie unverzüglich und klar aufgezeigt oder analysiert werden. Internet of Things im Bauprojekt dient nicht nur dazu, Arbeitsprozesse zu automatisieren und strategische Entscheidungen auf Basis von Daten zu treffen. Es bedeutet gleichermaßen eine enorme Qualitätssteigerung der Baustellensicherheit. Werden umfassend Daten eines Bauprojekts mithilfe von IoT-Geräten erfasst, zeigt sich schnell, wie viele Stunden auf Baustellen mit der Auffindung von Materialien verschwendet werden, wie viele Mitarbeiter unterbeschäftigt sind oder welche Maschine in Kürze eine Wartungsarbeit benötigt. 

 

In der Summe ergeben sich zahlreiche Teilgebiete, die jeweils für sich auf Basis der Daten optimiert werden können, um so die digitale Baustelle noch effizienter zu machen.

Der Umgang mit IoT will erlernt sein – und bringt keine sofortigen Erfolge

Die Implementierung von IoT im Betrieb und auf der Baustelle kann so einfach, aber auch sehr komplex sein. Sicher lohnt es sich in keinster Weise, blind irgendwelche IoT-Geräte anzuschaffen oder ungeeignete Objekte mit entsprechenden Chips auszurüsten. Der Einsatz von IoT an den passenden Geräten und Maschinen ist eine wichtige Entscheidung und muss sorgsam geplant werden. Hier könnte für viele Betriebe ein Nachteil entstehen, da einfach die Zeit fehlen mag, um sich der Materie ganzheitlich anzunehmen.

 

Angenommen, die Implementierung wurde doch über einen langen Zeitraum hin mit viel Aufwand geplant und IoT ist nun offiziell im Einsatz. Was nun? Erste Erfolge direkt nach der Installation von IoT-Geräten zu erwarten ist schlichtweg unrealistisch – und könnte bei falschen Erwartungen ebenfalls zu einem Nachteil werden. Erfolgsentscheidende Daten bilden sich erst über einen längeren Zeitraum. Eine handvoll Parameter sind in den ersten Wochen, Monaten oder sogar Jahren tendenziell nicht aussagekräftig. Werden jedoch konsequent Daten an vielen zentralen Stellen gesammelt und ausgewertet, bilden sich wiederkehrende Muster. Manche Schwachstellen treten schneller in Erscheinung, andere bleiben eine lange Zeit über verborgen. Unterm Strich ist die Verwendung von IoT am Bau eine Lernkurve, die jedes Bauunternehmen durchleben muss.

IoT ist für KMU kein Muss – digitalisieren allerdings schon

IoT wird sich in den folgenden Jahren noch stark weiterentwickeln. Laut einer Prognose von McKinsey soll IoT im Bauwesen bis zum Jahr 2025 ein weltweites Volumen von fast einer Billion US-Dollar einnehmen. Noch ist nicht sicher, wie sich die Technologie, die Verfügbarkeiten sowie die Infrastrukturen entwickeln werden. Bis IoT für jeden Betrieb kostengünstig und schnell implementiert werden kann, bleibt es eher für größere Bauprojekte sinnvoll.

 

Kleinere und mittelständische Bauunternehmen jedoch können trotzdem von den Fähigkeiten der Cloud profitieren und wichtige Kernprozesse im Unternehmen schon heute gewinnbringend einsetzen – über eine für die Baubranche zugeschnittene Bausoftware, die die Kommunikation, Dokumentation und das Monitoring gleichermaßen beherrscht. Im Gegensatz zu IoT ist eine Bausoftware nämlich schneller und kostengünstiger einsatzbereit – und liefert messbare Erfolge in deutlich kürzerer Zeit. 

 

KENEXOS® bietet für das Bau-, Immobilien- und Anlagenmanagement eine zentrale, individuell skalierbare Applikationsplattform in der Cloud, mit der zahlreiche Kernprozesse digitalisiert und automatisiert werden können. Die KENEXOS® Bausoftware ermöglicht eine einfache Anbindung an Maschinen und Anlagen, digitalisiert die technische Dokumentation, bildet eine zentrale Kommunikationsschnittstelle zwischen Mitarbeitern, Teamleitern, Nachunternehmern sowie Gewerken und sorgt für eine rechts- und datenschutzkonforme Weitergabe von Auswertungen und Tagesberichten für Auftraggeber oder Vorgesetzte.

Über KENEXOS®

Mit der 2020 neu gegründeten Kreutzpointner Business Software GmbH (kurz KBS) setzt Kreutzpointner einen bedeutenden Meilenstein in der technischen Entwicklung der gesamten Unternehmensgruppe. Die Kreutzpointner Business Software GmbH konzentriert sich mit eigenständigem Geschäftsmodell auf die speziellen Anforderungen und digitalen Bedürfnisse von Industriekunden. Der operative Start ist im Oktober 2020 erfolgt.

 

Die KBS bietet mit KENEXOS® Unternehmenskunden eine individuell erweiterbare Applikationsplattform mit eigenen Softwareprodukten und ist fokussiert auf die Umsetzung von industriellen Anwendungen. KENEXOS® bietet eine moderne Web-Technologie für den Zugriff über verschiedenste Endgeräte und ermöglicht eine Integration mit vorhandenen Systemen via API-Schnittstelle. Zu den Standardmodulen gehören beispielsweise eine Baustellendokumentation, Aufgaben- und Ticketerfassung, Anlagenverwaltung und -wartung und viele mehr. Die Applikationsplattform steht sowohl für eine Inhouse-Installation  (On-Premise) oder als Cloud-Lösung (SaaS) zur Verfügung.

 

Die Ideen und die technische Basis für die Kreutzpointner Business Software GmbH wurden im Rahmen des unternehmensweiten „Research & Development“-Prozesses in den letzten Jahren erfolgreich entwickelt. Ergänzend zum Geschäftsbereich IT-Systeme rundet die neue Digitaleinheit das große Portfolio von Kreutzpointner ideal ab.

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